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Über Mathias

Fan-Berichte

10.07.2005 02:09:09
...ab auf die Insel!
Michi, Sabine, Nina und Yvi besuchten Wien, Romeo & Julia und das Donauinselfest Ende Juni 2005
Man stelle sich einmal vor: Vier junge Frauen aus dem Rheinland, der Pfalz und Bayern versammeln sich (samt Gepäck!) in einem roten Ford KA und starten in einen abenteuerlichen Trip nach Wien. So geschehen zum Donausinselfest und vorab: Es sollte sich mehr als lohnen.

Circa einen Monat vorher hatten wir, also Michi, Sabine, Nina und Yvi, beschlossen, einen Besuch bei Romeo und Julia mit einem Besuch des Donauinselfestes zu verbinden. Am Samstag morgen ging es dann von unserer „Sammelstelle“ München in die schöne Stadt W. in Ö., in die wir dann um drei Uhr nachmittags denkwürdig und lautstark einzogen.

Abends um 19.30 Uhr ging es gleich in die Show, Mathias spielte den Benvolio. Und was soll man sagen? WOW! Er reizt diese Rolle schauspielerisch absolut aus. Die Rolle selbst zwingt den Zuschauer an sich gar nicht, den Benvolio als HAUPTROLLE zu sehen, aber Mathias tut es... im positivsten Sinne. Er ist ständig präsent, er erzählt nicht nur eine Geschichte, er erzählt Geschichten. Respekt! Stimmlich muss man auch wohl nicht viel sagen! Erstmal sticht er in den Ensembleliedern immer wieder heraus und bei seinem Solo „Wie sag ich´s ihm“ rührte er uns mal wieder zu Tränen.

Rasmus Borkowski als Mercutio war wieder einmalig gut! Da kam richtig viel Spielfreude rüber! Genauso Marjan Shaki als Julia, die eine tolle Show ablieferte. Lukas Perman als Romeo wirkte etwas gelangweilt und auch stimmlich haben wir schon bessere Shows gesehen. Aber Marjan und er bilden auf der Bühne ein tolles Paar.

Nach der Show ging es dann recht zeitig heim, da uns am nächsten Tag ein strenger DIF-Zeitplan erwartete. Um neun ging´s raus Richtung Donauinsel. Dort schauten wir uns den Soundcheck an. Schon die Atmosphäre beim Soundcheck war toll. Es waren nur ca. 50 bis 100 Zuschauer da und die Darsteller haben sich den ein oder anderen Quatsch erlaubt. Wir erhielten schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf das, was uns abends erwarten sollte... und soviel konnten wir sagen: ES WIRD FANTASTISCH! (Kleine R & J Insider müssen sein). Nach dem Soundcheck noch mal ins Hotel zwecks Abkühlung und um sechs ging´s dann wieder ab auf die Insel:

Wir stürzten uns in die Menge und fanden recht weit vorne einen Platz. Aber dies geschah nicht ohne die Erkenntnis, dass sich einige Fans leider absolut unmöglich und respektlos gegenüber den Künstlern, die vor den VBW auf der Bühne standen, benahmen.

Die Mischung der Lieder war einfach super! Das Programm bildete einen Streifzug durch die vergangenen und aktuellen Produktionen der Vereinigten Bühnen Wien. Es ging los mit "Erinnerung" aus Cats von einer tollen Carin Filipcic. Danach kam ein Block Grease. Dann, worauf wir soo lange gewartet hatten... "Totale Finsternis" von Mathias und Marjan. Es war toll zu hören und zu sehen, wie Mathias den Krolock zwei Jahre nach Stuttgart interpretierte. Er harmonierte toll mit Marjan. Schade, dass die beiden nie in Stuttgart gemeinsam auf der Bühne gestanden haben. Nach einem ebenso schönen „Draußen ist Freiheit“ von Marjan und Lukas machte das Programm einen Schlenker in die Habsburger Monarchie des 19. Jahrhundert („Ich gehör nur mir“ von einer überzeugenden Wietske Tongeren, „Die Schatten werden länger“ von Lukas Perman und Maté Kamaras, und „Wenn ich tanzen will“). Dann kam Mathias mit seiner Interpretation von „Wie wird man seinen Schatten los“ aus Mozart, die, wie wir es erwartet hatten, traumhaft schön war! Hatte er sich beim Soundcheck bei diesem Song noch geschont, gab er stimmlich nun alles. Danach folgten Songs aus Freudiana ("Ich bin ein Spiegel" - Rasmus Borkowski, "Du bist allein" - Carin Filipcic), Chicago ("All that Jazz", toll gemacht von Annette Wimmer, Sabrina Harper und dem achtköpfigen Ensemble), und Songs aus Jesus Christ Superstar.

Natürlich durfte auch ein langer R & J-Block nicht fehlen. Was uns besonders gefreut hat: Mathias, Rasmus und Carin sangen „Wir sind aus Fleisch und Blut“, das ja leider nicht auf der Cast-Aufnahme zu hören ist. Die Stimmung des Publikums, besonders bei Romeo und Julia, war bombastisch. „Liebe“ und „Herrscher der Welt“ unterstützt von einem 50 000 Mann starken Background-Chor ist schon sehr beeindruckend. Einen größeren Glückgriff als dieses Musical hätten die VBW in der momentanen Musical-Situation nicht machen können.

Unser Fazit des Wochenendes: Donauinselfest 2006 - DA SIM WA DABEI - DAS WIRD PRIIMA! VIVA VERONA!

Michi, Sabine, Nina, Yvi (08.07.2005)